sábado, 15 de outubro de 2016

Kinder



 «Hütet euch davor. einen von dienen Kleinen zu verachten!» (Matthäus, 18,10)


Als Jesus uns empfahl, die Kleinen nicht zu verachten, erwartete er von uns nicht nur fürsorgliche Massnahmen in Form von Brot und Kleidung.

Es genügt nicht, nur hungrige Mäuler zu füttern oder kleine frierende Körper zu kleiden. Vor allem benötigt das wiedergeborene Geistwesen die moralische Unterkunft, damit ihm das notwendige Arbeitsumfeld für seine Sublimation gewährleistet wird.

Viele Eltern stellen den kleinen Kinder materiellen Komfort zur Verfügung, aber verweisen ihre Seele in bedauerliche Vernachlässigung.

Der Müssiggang auf der Strasse macht kriminell, der im Gefängnis oder in der Psychiatrie endet. Die geistige Gleichgültigkeit zu Hause erzeugt über viele Jahre, bei vielen Gelegenheiten, soziale Dämonen der Bosheit und Torheit, die über Geld oder hohe soziale Stellungen hinausgehen. Sie verbreiten gestraft durch irdisches Gericht Elend und Leid, Schatten und Zerstörung auf Erden.

Verachte also nicht das Kind und überlasse es nicht wie ein Tier den Impulsen der Natur.  ...>>


Erinnern wir uns, dass wir uns alle in dem Prozess der Erziehung und Rehabilitation vor dem göttlichen Meister befinden.

Für die Entwicklung des Menschen ist die gespendete Mahlzeit wichtig, aber vergessen wir nicht, «der Mensch lebt nicht vom Brot allein.»

Denken wir rechtzeitig an die geistige Nahrung der Kinder durch unsere Einstellungen, Beispiele, Hinweise und Korrekturen. Denn wenn wir das Kind in den Aufgaben von heute moralisch vernachlässigen, sind wir verantwortlich dafür, dass es zukünftig dazu verurteilt ist, sich zu verachten.

Aus dem Buch «Lebendige Quelle», Autor: Chico Xavier, Geistwesen: Emmanuel, Kap.157, Verlag: Edicei Europe, ISBN 9783905966305


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