sábado, 6 de agosto de 2016

MIT FREUDE LEBEN!



Freude ist ein wesentlicher Faktor für die Glückseligkeit!

Sie kann in kleinen Äußerungen gepflegt werden, so dass sie sich im Verhalten einprägt, bis sie ein emotionales Phänomen bleibenden Wohlbefindens erzeugt.

Derart kann sie sich in der Form eines Gefühls, einer Ergriffenheit äußern, die die Existenz bezaubert und anregt.

Aus dummer Gewohnheit glauben manche, Freude sei nur möglich, wenn Sorgen oder 

Herausforderungen einem Erfolg Raum geben. Dies entspricht nicht der Wahrheit.
Man kann Freude selbst unter Spannung oder angesichts von Hindernissen erleben.

Die Tatsache, sich im Fleische lebend vorzufinden, wenn verändernde Geschehnisse einen zuweilen überwältigen, ist als solche ein Grund zur Freude, weil die Erkenntnis, dass Probleme anstehen, um gelöst zu werden, die intellektuelle und moralische Entwicklung des Individuums fördert.

Die Optik, mit der man ein Geschehnis betrachtet, ist es, die dieses unerfreulich oder angenehm erscheinen lässt.

Niemand wandelt ohne Konfrontationen, ohne zuweilen belastende Gedanken, ohne Schmerzen und Ängste durch die Welt.
Die Freude ist ein innerer Zustand unerschütterlichen Gottvertrauens, der die Entwicklungsphänomene zu verstehen befähigt, die einem als für das innere Wachstum notwendig gesandt werden.
Auf diese Weise kann die Freude dank begeisternder Erlebnisse an kleinen Ereignissen oder in Bewunderung Tausender täglich sich auf dem Erdenweg bietender Geschehnisse regelrecht geübt werden. ...>>


Niemand kann erwarten, dass der Garten voller Blumen aufleuchtet, wenn nicht für den Boden, die Pflanzen, die Bewässerung und für den nötigen Schutz gesorgt wird. Dasselbe geschieht mit der Freude. Denn vorerst ist es notwendig, sich der Rüstung der Feindseligkeit zu entledigen, dann jedoch bei anstehender Gelegenheit ein den Geist anregendes Fest zu veranstalten.

Wenn der Mensch es vorzieht, das Gift ständiger Verstimmung einzunehmen, wird er mit Gewissheit ein Opfer anhaltenden Unbehagens werden.

Wenn er Zement über besäte Erde gießt, wird dieser die Pflanzen töten, die ihre Pracht entfalten wollten.

Vernichtet man mit Gift die auf der Saat sich ausbreitenden Schädlinge, wird man ebenso gewiss Opfer seiner eigenen Unbedachtsamkeit, weil man nicht nur jene zerstört, sondern sich selbst der Lebensfreude beraubt.

Freude ist eine mit Optimismus und Hoffnung erarbeitete Errungenschaft, die die Gewohnheit weckt, jeweils das Bessere höher als das Unangenehme zu bewerten, das positive Höher als das verwirrliche.

Ein Leben, reich an innerer Schönheit, ist ein Gedicht der Freude zu Ehren des Lebens.
Prüfe alles in deinem Umkreis, und du wirst der Freude Überschwang allenthalben feststellen.

Still erblühen die Blumen, entwickelt sich der Embryo, verwandelt sich die Landschaft, funkeln die Sterne in einer unvergleichlichen Schönheitsoffenbarung, die verzaubert und Freude weckt.

Die lebendigen Erscheinungen folgen einander in andauerndem Automatismus, indem sie den erhabenen Lebensgesetzen gehorchen.

Wenn du Augen hast zu schauen, Ohren zu lauschen, wirst du überall die Botschaft der Harmonie in den Tönen unablässiger Freude entdecken.

Selbst wenn Leiden sich bemerkbar machen, nach Genesung und geistiger Erneuerung rufen, melden sich Anzeichen der Freude.

Ein Leben ohne Freude ist krankhaft, bar jeden existenziellen Sinns. So pflege denn die Botin der Gesundheit, die dich aufruft, sie zu verinnerlichen.

Es fehlt nicht an Motiven, mit denen du experimentieren kannst, wenn du für eine Veränderung emotionaler Gewohnheiten bereit bist und die Erlangung der Fülle wünschest.

Gleicherweise, wie man nicht Pflanzen mit Säure begießt, kann man Freude nicht finden, wenn man sich mit Selbstmitleid oder Selbstverachtung berieselt.

Bedenke die Gaben deiner Körperfunktionen, angesichts jener, die ihrer ermangeln oder die gelähmt sind. Erfreue dich der Gnade.

Fühlst du dich jedoch von Krankheiten heimgesucht oder gefangen im Exil der Stille und Verlassenheit, segne den Herrn des Lebens, der dir die Heilmittel der Genesung anbietet, die du dir zuführen musst, indem du dich jetzt schon auf die Zukunft freust, die dir bereitet ist.
  
Alle, die auf ihrer Lebensreise höhere Stufen erreichen, haben die dichten Regionen der Düsternis, gefährlichen Morast, versengte Gebiete durchschritten. Niemand erreicht den Gipfel, ohne die Niederungen erfahren zu haben.

Die wertvolle Gabe der physischen Existenz soll mit einem gehobenen Gefühl bewahrt werden, erinnert sie doch an würdige Handlungen, die sich in lichte Vermittler wahrer Glückseligkeit des irdischen Wanderers verwandeln.

Scheue dich indessen nicht, auch das Üble zu bedenken, dass du ob der Verantwortung für andere glaubst erleiden zu müssen. Verziehe dich nicht in einen Schmollwinkel, wo du die glänzenden 
Gelegenheiten für die überall fälligen Konstruktionen des Guten verlierst.

Zögere nicht, wenn du dich zur Wahl, zu lieben und zu verzeihen, oder aber am Groll oder an der Verbitterung festzuhalten, aufgerufen siehst.

Wer im Sinn hat, einen anderen unglücklich zu machen, hat sich selbst schon unglücklich gemacht.

Erlaube es dir nicht, dich, angesichts der Speerspitzen, denen du dich gegenüber siehst, zu ängstigen. 

Du weißt, dass jeder Aufstieg schmerzlich ist, doch auch, dass die Höhen die Schwierigkeiten des Aufstiegs vergessen lassen und stets vergelten.

Deshalb freue dich immer, in welcher Situation du dich auch vorfindest.

Jesus, der hervorragende Meister, sang für die Ohren der Welt: Ich bringe euch hier eine freudige, gute Neuigkeit!

Und er bot uns den Schatz seiner Liebe an auf, dass es niemals mehr auf der Erde daran mangle, ausgenommen bei jenen, die sich weigern, seine unendliche Güte zu genießen.

So freue dich und verbreite Freude. Bereichere das Leben mit Hoffnung und Harmonie. 


Joanna de Ângelis / Divaldo Franco aus: „Innere Erleuchtung“


Quelle: aus «Das spiritistische Magazin», Ausgabe 5, Januar-Juni2014; spiritismus-dsv.de


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