domingo, 1 de fevereiro de 2015

10 Entspannungsübungen mit Kindern


Manchmal sind die Kinder sehr aufgedreht und brauchen Aktivitäten, um zur Ruhe kommen. Hier sind zehn Ideen für Entspannungsspiele.



1. Fantasiereise: Auf der Wiese (1)


Material: pro Kind 1 Matte
Vorbereitung: Matten in den grosszügig aufgestellten Stuhlkreis legen

Die Spielleitung erzählt:
Lege dir vor, du stehst auf einer Wiese. Das Gras ist noch sehr kurz. Der Winter ist eben vorbeigegangen.
Die Wiese ist schon trocken und du bekommst Lust dich ins Gras zu legen.
Im Liegen siehst du neben dir viele Grashalme. Sie bewegen sich leicht im Wind.
Ganz gemütlich schaust du ihnen zu.
Sie schaukeln hin und schaukeln her.
Die Sonne scheint hell vom Himmel herab und du geniesst ihre warmen Strahlen.
Da hörst du ein leises Geräusch. Es ist eine kleine Biene. Sie fliegt langsam näher. Aber schon ist sie an dir vorbei und weitergeflogen. Ob sie wohl eine Blüte gefunden hat?
Du hattest vorhin nur das kurze Gras gesehen, das nach dem Winter gewachsen ist. Aber in ein paar Tagen werden an allen Stellen der Wiese viele kleine Blüten zu sehen sein. Viele tausend Gänseblümchen werden ihre Blütenköpfchen öffnen und die Bienen werden genügend Nahrung finden.
Wie gut, dass nach jedem kalten Winter ein neuer Frühling kommt.
Du freust dich und schaust dich och einmal gemütlich auf der Wiese um.
Langsam beenden wir die Reise.
Du kommst wieder hier in diesem Raum an.
Du atmest ein paar Mal tief ein und aus.
Räkel und streck dich wie eine Katze.
Roll dich langsam zur Seite.
Wenn du möchtest, kannst du jetzt die Augen öffnen und noch ein bisschen liegen bleiben.
Dann setzt du dich auf deine Matte und bist hellwach.

 (1) Quelle: Blitzschnelle Ideen für den Stuhlkreis, Christa Baumann, 2013,Öktopia

2. Massage (1)

Alter: ab 3 Jahre
Material: Teppiche oder Matten, Igelbälle, Softbälle, CD-Player, meditative Musik, Eieruhr

Die Kinder finden sich zu zweit zusammen. Ein Kind legt sich auf dem Bauch auf einen Teppich oder eine Matte, das andere rollt mit dem Ball sanft über den Rücken. Dabei darf es nicht in der Rückenmitte, sondern nur seitlich von der Wirbelsäule rollen.

Die Spielleitung lässt leise meditative Musik im Hintergrund laufen.
Nach drei bis vier Minuten wechseln die Kinder ihre Rollen. Während der Massage wird nicht gesprochen. Wer mag, kann hinterher berichten, wie es ihm ergangen ist.


Hinweis:
Eine Massage mit dem Igelball tut auch den Erzieherinnen und Eltern gut! Wer mag das einmal probieren und dann im Stuhlkreis berichten?

Eine weitere Idee: Zu Beginn einer Teamsitzung in der Einrichtung tun Massagens mit dem Igelball sehr gut!

 (1) Quelle: Blitzschnelle Ideen für den Stuhlkreis, Christa Baumann, 2013,Öktopia

3. Das offene Fenster   (2)

Die Kinder sitzen still und schliessen die Augen. Ein Fenster wird geöffnet. Die Kinder sollen nun auf alles achten, was von draußen zu hören ist. Nach einem Signal, z. B. ein Gong, dürfen sie die Augen öffnen und die Kinder erzählen, was sie gehört haben.

4. Der leise Ton (2)

Die Kinder sollen mit geschlossenen Augen versuchen, so lange wie möglich einem Ton (Gong, Triangel) nachzuhören. Wer nichts mehr hört, darf die Augen wieder öffnen.

5. Wie lange ist die Zeit?  (2)

Die Kinder dürfen zunächst den Sekundenzeiger einer großen Uhr für eine Minute beobachten. Anschließend schließen sie die Augen und halten sie für eine weitere Minute geschlossen. Ältere Kinder können die Augen auch öffnen, wenn sie glauben, dass die Minute vorbei ist.

6.Was macht der kleine Tiger? (2)

Eine Übung, die auch mit einzelnen unruhigen Kindern zwischendurch durchgeführt werden kann (Beispiel):
"Stell dir vor, du bist der kleine Tiger. Er ist ganz aufgeregt, weil er eine Biene entdeckt hat, die um eine Blüte fliegt. Aber weil er vor lauter Aufregung nicht weiß, was er jetzt machen soll, steht er erst einmal einfach da und lauscht. Er atmet ganz ruhig ein und aus. Er hört auf das Summen der Biene. Er steht ganz ruhig. Er beobachtet die Biene. Er atmet noch einmal ganz tief ein und aus. Dann setzt er sich leise ins Gras und sieht, wie die Biene davonfliegt."

(2) Quelle : kindertagespflege-aktuell.de 

7) Einmal ein Baum sein (3)

Dauer: ca.10 Min
Alter: egal
Gruppengrösse: egal
Vorbereitung: keine
Material: keines

Alle Kinder stellen sich im Raum auf. Die Füsse bleiben fest am Boden stehen und jedes Kind stellt sich vor er sei ein Baum, welcher sich langsam im Wind hin und her bewegt. Die Bewegungen werden stärker und wilder bei aufkommendem Sturm. Jedes Kind versucht die Bewegungen so heftig wie möglich zu machen, sollte aber immer mit den Füßen fest und unbeweglich am Boden stehen bleiben. Langsam lässt der Wind wieder nach und der Baum kommt wieder zur Ruhe.

(3) Quelle: gruppenspiele-hits.de

8) Das Pferderennen (4) 

Die Kinder sitzen im Kreis auf ihren Unterschenkeln, die Hände locker auf den Knien liegend. Zu Beginn des Spieles erklärt die Lehrkraft, dass jeder gute Jockey vor einem großen Rennen mit seinem Pferd den Parcours abgeht. Die Kinder machen die Bewegung und Laute, die vorgegeben werden, nach.

Probelauf: Die Lehrkraft schlägt sich im Trab-Rhythmus mit den Händen leicht auf die Oberschenkel und führt dies während des gesamten Probelaufs durch. Die Kinder sitzen eng im Kreis auf den Unterschenkeln beisammen. Der Jockey geht mit seinem Pferd den Parcours ab. „Rechtskurve“ (alle Spieler beugen sich nach rechts) „Linkskurve“ (alle Spieler lehnen sich nach links) „Einer-Hindernis“ (auf die Knie stellen und mit Armen einen Sprung andeuten) „Zweier-Hürde“ (auf die Knie stellen und einen doppelten Sprung andeuten) „kleine Fan-Gemeinde“ (ein noch etwas verhaltenes Jubeln) „große Fan-Gemeinde“ (offenes Grölen) „Wassergraben“ (auf die Knie stellen, mit den Armen einen Sprung andeuten und mit den Händen auf den Boden klatschen, dazu „Pitsch, patsch“ rufen) „Zielfoto“ (alle grinsen und winken in eine Richtung) Jetzt wird es ernst, die Pferde gehen an den Start, tänzeln nervös und warten auf das Kommando. Das Startzeichen „und los geht’s“ wird vom Spielleiter/ LehrerIn gegeben. Die Pferde galoppieren wie wild los (auf die Oberschenkel klopfen!). Jetzt erfolgt das Kommando für die einzelnen Hindernisse, die so oft es beliebt, während einer Runde eingesetzt werden können. Vermutlich werden die Jockeys mehrere Rennen machen wollen...

(4) Quelle: kontaktco.at (Tools4schools Materialien)

9) Schwebende Gardinen (5)

Ort: Klassenraum, Pausenhalle und Pausenhof
Dauer: 3-5 Min.
Eignung: Kinder ab 8 Jahre
Material: dünne Gardinenstücke (40x40cm)
leise und entspannende Musik
Spielvorschlag/Kreisjonglage

Alle Kinder bilden einen Innenstirnkreis, halten in der rechten Hand ein Gardinenstück und werfen dieses auf ein akustisches Zeichen zu ihrem linken Nachbarn, der es mit der rechten Hand auffängt und weiter wirft. Dieser Vorgang sollte dann auch mit der linken Hand ausprobiert werden.

Hinweis: In der Anfangs- und Erprobungsphase sollte jeder Wurf von der Lehrkraft mit einem akustischen Zeichen unterstützt werden.

10) Blindenführer (5)

Ort: Klassenraum, Turnhalle
Dauer: ca. 5 – 1O Minuten
Eignung: Kinder ab 8 Jahre
Material: Pappmaske. (Diese wird vorher von den Kindern aus der Hälfte eines Papptellers selbst gebastelt. Sie erhält einen Nasenausschnitt sowie eine Gummilitze als Nackenband, das an den Seiten angeheftet wird. Außerdem kann die Maske von den Kindern nach ihren Wünschen angemalt und gestaltet werden).

Jedes Paar legt vor Spielbeginn für sich die Rollen „Blinde/r“ bzw. „Blindenführer/in“ fest und sucht sich im Raum drei Dinge aus, die sie besuchen wollen. Danach setzt sich der/die „Blinde“ die Maske auf und wird von seinem/r „Blindenführer/in“ mit Schulterfassung über Umwegen dorthin geführt, um sie zu betasten und zu erkennen. Anschließend erfolgt ein Rollentausch mit dem Ertasten anderer Dinge.


 (5) Quelle: Lernen mit Kopf, Herz und Hand- Kap.9, Spielideen, Bewegungs- u. Entspannungsübungen für den Schulalltag, Hilda Pilz-Aden


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