segunda-feira, 17 de novembro de 2014

Wirkung des Gebetes - Gedankenübertragung

Das Gebet ist eine invokation, wodurch der Mensch sich durch den Gedanken mit dem Wesen, an die er sich wendet, in Verbindung stellt. Das kann zum Ziel eine Bitte, eine Danksagung oder ein Lob haben. Wir können für uns oder für jemanden anderen, für die Lebenden oder für die Verstorbenen beten.

Die Gott zugewandten Gebete werden von Geistwesen erhört, die beauftragt sind, den Willen Gottes in die Praxis umzusetzen.
Und die Gebete, die an die guten Geistwesen gerichtet sind, werden andererseits zu Gott weitergeleitet. Wenn jemand zu anderen Wesen betet, und nicht zu Gott, dienen diese Ersten als Vermittler, als Fürsprecher, denn nichts kann ohne den Willen Gottes getan werden.  ...>


Der Spiritismus macht die Wirkung des Gebetes verständlich, indem er die Art und Weise der Gedankenübertragung erklärt; sei es in dem Fall, wo das gebetene Wesen unserem Appell entgegen kommt, oder wenn unser Gedanke es zunächst erreicht hat. Um es zu verstehen, was hier geschieht, ist es notwendig, uns alle Wesen, inkarniert und nicht inkarniert, in dem universellen Fluidum des Weltraums als eingetaucht vorzustellen, genauso wie wir hier in der Atmosphäre der Erde sind.

Dieses Fluidum bekommt von dem Willen einen Impuls. Es ist das Vehikel des Gedankens, wie die Luft den Schall überträgt, mit dem Unterschied, dass die Schallwellen begrenzt sind, während die Schwingungen des universellen Fluidums sich in das Unendliche ausdehnen. Wenn ein Gedanke von einem inkarnierten zu einem nicht inkarnierten Geist, oder umgekehrt, auf der Erde oder im Weltraum gerichtet wird, bildet sich zwischen diesen eine fluidale Kette, die von dem einen zu dem anderen den Gedanken überträgt, ähnlich wie die Luft den Klang überträgt.

Die Energie dieser Kette steht im Verhältnis zu der Energie des Gedankens und es Willens. So wird das Gebet von den Geistern gehört, unbedeutend von dem Ort, wo sie sich befinden. Auf dieser Weise kommunizieren die Geister untereinander, so inspirieren sie uns und so stellen sich schlieβlich die Verbindungen zwischen den inkarnierten Geistern aus der Entfernung her.

Diese Erklärung ist vor allem an diejenigen gerichtet, welche die Zweckmäβigkeit des reinmystischen Gebetes nicht verstehen. Sie hat nicht den Zweck, das Gebet stofflich zu machen, sondern, seine Wirkungen zu verdeutlichen, in dem ein direkter und wirkungsvoller Effekt von ihm gezeigt wird. Das Gebet bleibt deswegen nicht weniger dem Willen Gottes.

Der allmächtige Richter in allen Dingen, untergeordnet, Der Einzige, Der letzten Endes dafür eine sinnvolle Wirkung geben kann.
Durch das Gebet erhält der Mensch für sich die Hilfe der guten Geister, die ihn in seinen guten Einschlüssen stützen und ihn zu guten Gedanken inspirieren. Der Mensch bekommt somit die notwendige Kraft, um seine Schwierigkeiten zu bewältigen und den geraden Weg wiederzufinden, wenn er sich von diesem entfernt haben sollte. So kann er selbst das Übel von sich fern halten, das er sonst durch seine eigenen Fehler an sich herangezogen hätte.

Ein Mensch sieht z.B.  seine  Gesundheit durch Ausschweifungen ruiniert, die er selbst begangen hat und schleppt diese Krankheit bis zum Ende seiner Tage mit sich herum. Ein Leben voller Leiden. Hat er das Recht sich zu beklagen, wenn er die Gesundheit nicht wieder erlangt? Nein, weil er im Gebet die Kraft hätte finden können, um den Versuchungen zu widerstehen.

Kapitel XVII-
Bittet, so wird euch gegeben-
Evangelium aus der Sicht des Spiritismus
Allan Kardec


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