sexta-feira, 7 de novembro de 2014

Reflexionen über positives Denken

„Das gesamte Universum schwingt durch die Gedanken Gottes.“ (Léon Denis) "
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Mit dem Gedanken fängt ALLES an – die meisten Menschen kennen diesen Satz, aber kaum einer kennt die wahre Bedeutung, geschweige denn die gewaltige Tragweite dieses Satzes. Im Geistigen wird ausnahmslos die Ursache für ALLES gelegt – kein Ding kann sein, ohne dass es vorher im Gedanken war. In der Umkehrung: Alles das, was DU in Deiner Welt wahrnimmst, hast DU zuerst gedacht, es durch DEINE Gedanken und Gefühle belebt, es dadurch in die Existenz gezwungen – ohne Ausnahme. DU selbst bist der Architekt DEINES Schicksals! Durch die Macht DEINER Gedanken stehst DU auf der Stufe eines Mitschöpfers dieses Universums! Die Konsequenz daraus: Der Mensch ist sich selbst durch seine Gedanken der grösste Feind oder der beste Freund. Wenn der Mensch sein Denken ändert, so ändert sich der ganze Mensch.

„Das Universum ist das Ergebnis des Göttlichen Gedankens, der nicht aufhört, positiv zu arbeiten.“ (Joanna de Ângelis)

Aber was denke und bin ich von morgens bis abends? Und denke ich überhaupt oder werde ich gedacht? Welcher zustand wird durch welchen Gedanken verursacht? Welche innere Einstellung und Haltung verbirgt sich hinter dem Gedanken? Eine positive oder eine negative? Eine positive oder eine negative? Positive schaffen positive Erfahrungen, negative schaffen negative Erfahrungen!!?

Warum schubst nur ein Gedanke, nur ein Wort gleich so viel an? Weil wir in so genannten Mustern reagieren. Diese Muster sind wie Programme in unserem, „Betriebssystem“ Unterbewusstsein abgespeichert. Wie auf Knopfdruck werden sie durch Eindrücke auf gedanklicher, emotionaler oder körperlicher Ebene aktiviert und versetzen uns in den abgespeicherten multidimensionalen Zustand.

Das Muster enthält also alle drei Erfahrungsebenen (Körper, Gefühl und Denken) als Information. Es denkt, fühlt und steuert uns im Verhalten wieder Ursache für zukünftige Erfahrungen!!!
Woher kommen diese „Muster“? Phase 1- wir werden geprägt und übernehmen die Muster unserer Bezugspersonen. Phase 2 – durch Erfahrungen. Die Interpretation einer Erfahrung auf allen drei
Realitätsebenen (Körper, Seele, Geist) wird als Muster abgespeichert. Muster sorgen förmliche dafür, dass negative Erfahrungen (ob körperlich oder emotional) zukünftig vermieden werden und nehmen dabei andere (scheinbar weniger) negative Erfahrungen in Kauf.

Um  Muster zu verändern, braucht es also zwei Komponente: Die Löschung des Muster und die Veränderung des inneren Schwingungsfeldes, damit das Negative kein Teil mehr meines Schwingungsfeldes ist. Das erreichen wir durch unsere Innere Erneuerung.

Wenn wir also unser Leben verändern wollen, genügt es nicht, einmal auf dem Sofa sitzend einen bewussten oder womöglich „positiven+ Gedanken zu hegen. Es braucht etwas mehr: Nämlich die Fähigkeit, vorhandene negative Gedankenmuster zu erkennen und zu ersetzen und durch Beharrlichkeit ganz bewusst zu verändern, dass der schwingungsmässige Inhalt zu den Erfahrungen führt, die wir  tatsächlich auch wollen.


„Die Menschen säen auf der Erde, was sie im geistigen Leben ernten werden, die Früchte ihres Mutes oder ihrer Schwächen.“ (Allan  Kardec)

Sie müssen sich vorstellen, dass alle Gedankenmuster, alle emotionalen Reaktionen und Zustände, die von „negativer“ Energie sind (also auch negative Ereignisse verursachen), mit einem neuen Inhalt versehen, bzw. durch positive Energie ersetzt werden. Zum Beispiel: In Situationen, in denen Sie sich heute Sorgen machen, werden Sie dann in wohligem Vertrauen sein. Bedenken Sie: Ein Zustand des Vertrauens wird Ihnen gespiegelt als Erfahrung, die Ihnen das Vertrauen bestätigt. Alle Angstmuster (Angst zu versagen, Angst nicht zu genügen, Angst vor Verletzungen…), Minderwertigkeitsmuster usw. werden inhaltlich durch Zustände von Vertrauen, genügen, stolz sein, wertvoll sein, gewertschätzt werden, angenommen sein und viele andere ersetzt. Und nun stellen Sie sich vor, was passiert, wenn alle negativen Schwingungszustände in positive gewandelt sind, also wenn Sie den ganzen Tag in Freunde, in Wertschätzung, in Fülle, in Zuversicht, d.h. vollständig ausgeglichen sind? Genau: Das Leben spiegelt Ihnen diese Zustände und durch die Kraft der Gedanken kommen Sie zu einem gesünderen, glücklicheren und erfüllteren Leben.

Durch eine positive Einstellung können Sie die in Ihnen liegenden Potenziale besser entwickeln.
Dass unsere innere Einstellung eine direkte Auswirkung auf unsere Genesung hat, wird durch die Placebo-Forschung zweifelsfrei belegt. Wenn es anderes wäre, würde ein wirkstofffreies Medikament nicht funktionieren. „Dein Glaube hat dich geheilt“. Es besteht nämlich ein grosser Unterschied zwischen dem Glauben als fester innerer Überzeugung und der Hoffnung, die weit unverbindlicher ist und in die Kategorie der Wünsche fällt.

Die Krankheit ist der Ausdruck von Disharmonie auf körperlicher und seelischer Ebene. Denken Sie daran, dass jeder Mensch Schönes und Schreckliches, Gesundes und Ungesundes, Nützliches und Unbrauchbares, Wohlbefinden und Schädliches produziert. All das sind die Früchte Ihrer eigenen Gedanken und Ideen. Wir sind intelligente, unsterbliche Wesen, die auch verantwortliche für unsere Gedanken und Handlungen sind, die sich immer auf unsere Zukunft auswirken. Wir ernten, was wir säen. Die Konstruktion beginnt in unseren Gedanken – Jetzt!

Bibliographie: „Die Macht der Gedanken“, Suely Caldas Schubert
„Macht des positiven Denkens“, Norman Vicent Peale
„Das Gesetzt der Anziehung“, Michael J. Losier
Bearbeitung: Maria Gekeler

Quelle: Das Spiritistische Magazin,  Ausgabe 3, Januar-Juni 2013; D.S.V – Deutsche Spiritistische Vereinigung e.V


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