sexta-feira, 14 de novembro de 2014

Krankheit und Heilung

Joanna de Ângelis (Geistwesen)
durch Divaldo P. Franco


Das biologische Phänomen des organischen Verschleiβes, der emotionalen und mentalen Verstimmung des menschlichen Geschöpfes ist völlig natürlich als Folge der strukturellen Schwäche, die ihm eigen ist.

Als empfindliche Ausrüstungen erleiden die Organe äuβere und innere Einflüsse, die aufgrund unaufhörlicher Transformationen, denen sie bis zum Tode des Geschöpfes unterworfen sind, zu ihren Veränderungen beitragen.  ...>>


Wechselnde Temperaturen und andere atmosphärische Bedingungen, die die Grenzen der Widerstandsfähigkeit überschreiten, sowie schädliche Einflüsse wie Bakterienkolonien und aggressivem, gar zerstörerische Mikroorganismen, die Teile angreifen und fast immer Erfolg haben, lösen Störungen aus, die sich in verschiedene Krankheiten verwandeln.


Des weiteren führen Desorganisationen. Nachwirkungen verschiedener Krankheiten bringen die störanfälligen elektronischen Einrichtungen aus dem Tritt und erzeugen funktionelle und psychische, insbesondere das mentale und emotionale Gleichgewicht beeinflussende Störungen.

Die diesen Organen eigene Konstruktion geht oft auf genetische Ursachen, doch auch auf organisatorische Faktoren zuhause, in der Familie, in der sozialen Gruppe zurück und tragen entschieden zu gesundheitlichen Störungen.

Das diesen Organen eigene Konstruktion geht oft auf genetische Ursachen, doch auch auf organisatorische Faktoren zuhause, in der Familie, in der sozialen Gruppe zurück und tragen entschieden zu gesundheitlichen Störungen und Defekten bei.

Das Wesen ist jedoch, in sich dreigliedrig - Geist, Perispirit, Stoff -, als Resultat langer Erziehungs- und Entwicklungsprozesse und ständiger reikarnatorischer Erfahrungen.

In jeder Phase des Urlaubs inner-oder auβerhalb seines Leibes, verdient sich der Geist Segnungen, die sich im evolutiven Erbe verkörpern und die künftigen Vehikel jenen Errungenschaften entsprechend modellieren, was sich schwingungsmäβig als positive oder negative Energie-Wellen, die ja andauernd ausgestrahlt werden, bemerkbar macht.

Aus diesem Grund ist jedes Geschöpf einzigartig mit besonderen Reaktionen und eigener Gestalt begabt. Strukturelle Ähnlichkeiten mit den Einen stehen Widersprüchlichkeiten bei Anderen gegenüber.

Diese entwicklungsbedingten Besitzstände spiegeln sich in der organischen, emotionalen und psychischen Konstitution wider. Sie wählen die Gene und Werte, die sie befähigen, die ihnen entschprechenden und für sie notwendigen Organe für den evolutiven Fortschritt einzurichten.

So organisieren sich moralisch die Sühne-und Prüfungsbedingten Strukturen als notwendige Hilfsmittel für die Lehrzeit und die Festigung der für den Fortschritt förderlichen Werte. 

Die Sühne durchpflügt normalerweise das organische oder psychische Wesen auf unumkehrbare Weise als Folge früherer rebellischer Handlungen, wie: Selbstmord, Mord, Perversität, Geilheit, Begehrlichkeit, Habgier, Hass und was ihnen folgt.

Die Prüfungen als solche sind zeitbedingte Korrekturen, die als Warnung vor Wahnsinn oder vor Bequemlichkeit, vor Irrtum oder Laster dienen, um die Wiedererlangung der Harmonie mittels echter Bemühung um innere Wiedergutmachung zu ermöglich und das Wesen in die lebendige Ordnung des Universums zu integrieren.

Wir äuβern uns hier nicht über Streitfragen von moralischem und sozialem Belang. Wir halten uns nur bei den die Gesundheit und Krankheit betreffenden auf.
Diese Faktoren moralischer Taten erzeugen entsprechende Reaktionen gemäβ dem Gesetz von Ursache und Wirkung und drängen nach identischer Einlösung produzierter Schäden.

Solche als Karma bekannte Auswirkungen können auch positiv und aufbauend sein, entsprechend früherer Realisierungen, die Glückseligkeit und Frieden förderten.
Für gewöhnlich jedoch gilt das Karma-Konzept als bedrückendes Wiederherstellungsgesetz, dem aufgrund seiner üblen Handlungen niemand entkommt. Indessen gilt dieses Karma, wenn als Prüfung fällig, als von der Willkür dessen, der es erleidet, befreiend; es kann jedoch vom selbigen ebenso als einkerkernd empfunden werden, je nach der neuen Ausrichtung, die es ihm anbietet.

Moralische Realisationen erzeugen positive Energien, die negative, Leiden welcher Art auch immer verursachende aufheben und Anregungen geben zur Überwindung alter, verwirrender Ereignisse.

Bei spontaner Wahl einem negativen Karma unterstellt, äuβert sich dieses, abgesehen von gesundheitlichen Problemen, über verschiedene emotionale Verhaltenskonflikte, die als unbewusste Schuldkomplexe, als Schüchternheit, Furcht, Angst, Unsicherheit auftauchen..., und gleichzeitig als Selbsterniedrigung, fehlendes Selbstwertgefühl und andere Störungen- wie Überlegenheits-, Minderwertigkeits-, Narzissmus-, Ödipus-, Elektra-Komplexe u.a.m. - sich bemerkbar machen und schwere Pathologie auslösen können, die indessen mittels spezieller Therapien und groβer persönlicher Bemühung kurier- und überwindbar sind.

Auf dem weiten Gebiet der Krankheiten antwortet fehlende Selbstliebe des Patienten mit bedrückender Disharmonie. nicht immer sind diese Erscheinungen dem Patienten bewusst, sind sie doch in den Falten seines Wesens in Form von Selbstverachtung, Misstrauen, Leiden an sich selbst, von früheren unglücklichen Handlungen ausgelöst worden.

Wenn sich eine Krankheit im Organismus einnistet, gibt es einen bleibenden Riss im Gesamtschwingungsbild. Der Verstand muss sofort veranlasst werden, eine solche Störung zu korrigieren, um die Gesundheit zu sichern.

Fast immer wurden die Gifte des Hasses, der Rebellion und des Grolls in den Organismus injiziert, was die Gefühlslandschaft noch mehr bedrückt.
Und meist seiner selbst unsicher meint das Wesen, was ihm jetzt zustöβt, verdiene es nicht. Es fürchtet eine Verschlimmerung des Übels, was sich zu einem Gefühlsproblem verwandeln könnte, das ihm zunehmend Fantasien und Zweifel, Verwirrung und Selbsthass unter vielen Masken bescheren würde.

Hier hat die Liebestherapie in der von Jesus vorgetragenen evangelischen Lehre ihren festen Platz, als er sprach: „ Liebe Gott über alles und dien Nächsten, wie dich selbst!“...
... „ Wie dich selbst!“ ist ein Imperativ, der nicht mit Egoismus oder Egozentrik verwechselt werden darf, jedoch Achtung und Recht für das Leben und das Glück bedeutet, wie es dem Individuum, das es verdient, zusteht. Es handelt sich um eine den Frieden, die Pflege gesunder Gewohnheiten, die moralische, spirituelle, intellektuelle Sorge für sich selbst bewahrende Liebe, ohne die eine scheinbare Liebe zum Nächsten lediglich eine Übertragung des eigenen Schattens, seiner zerschmetterten Bilder wäre, die sich bald in Enttäuschung und Verbitterung gegenüber Gott verwandeln würde, den man nicht sieht, von dem man aber, in Form einer Flucht von der eigenen Verantwortung, alles erhofft.

Die Selbstliebe bewirkt eine Erhebung der Gefühle und die Gewinnung ethischer Werte, die das Individuum ethischer Werte, die das Individuum voranbringen und es innerlich erleuchten. Ihm verbleiben die Sorge für den Körper und seine Erhaltung durch die in seiner Reichweite liegenden Mittel, die Stimulierung seiner Organe und Zellen zu einem harmonischen Funktionieren, das von selbst-anregenden und selbst-reparierenden Gedanken ausgeht. Ebenso ist es weder eine Empfehlung für persönlichen Genuss, noch für die Befriedigung der Gefühle, sondern ein bemerkenswertes mittel für das innere Gleichgewicht mit Ausblick für eine persönliche Erleuchtung.

Diese therapeutische Liebe hilft den durch Krankheiten in Mitleidenschaft gezogenen Schwingungsfeldern die Defizite wieder auszugleichen und die Harmonie des Ganzen wiederherzustellen.
Die Wirkung ist nicht, dass man nie wieder erkrankt oder stirbt. Wenn es geschieht, danke man dem Lebensgesetzt, das festsetzt: Alles, was geboren wird, stirbt. Dies gilt nur für das endliche biologische Phänomen im dauernd sich wandelnden Stoff.

In dieser Sicht der Selbstliebe bedeuten Krankheit und Tod nicht einen Misserfolg des Wesens angesichts seines Lebensweges. Das Realitätskonzept ändert sich inner oder auβerhalb des Körpers über natürliche Zwischenfälle während des Lebenslaufs vollzieht. Die Gesundheit ist kein Zwang für die körperliche Existenz, nur eine Notwendigkeit, die aufgrund der Verhaltensweisen des integralen Wesens, vielfältigen Veränderungen unterworfen ist. Sie kann nur nach dem Ausziehen  der physischen Lumpen völlig erlangt werden, da ja diese vergänglich sind. Dennoch lehrt die Selbstliebe die Nutzung des Wohlbefindens, der inneren Ausgeglichenheit, der gesunden Organfunktionen, die für eine emotionale Stabilität zusammenwirken.

Es ist wichtig, anzumerken, dass die nervliche Anspannung, eine der Tyranninnen des Körpers und seiner Einrichtungen ist. Indessen ist die Form, wie man ihr begegnet, ausschlaggebend für die Schäden.
Mit der Liebestherapie weicht die Spannung dem Vertrauen und der Abschwächung angesichts der Übergabe des Wesens an Gott, indem sie die Fixierungen auf Verzweiflung und Angst entspannt, die auf die Nerven Druck ausüben und Spannungen erzeugen.

In der Selbstliebe entgrenzt das Vertrauen die Realität, der niemand entkommt, und schenkt ausgeglichene Gesundheit. Dieses Gefühl weckt Optimismus als vorherrschenden Faktor und ist verantwortlich für die Neuerstellung des von der Störung angefochtenen Energiefeldes, und erzeugt eine Änderung des mentalen, im Vibrationskern wirkenden Verhaltens.

Es gibt eine ernstere gegenseitige Beziehung  zwischen Verstand und Körper als es den Anschein hat.
Die organischen Gewebe verkehren untereinander mittels chemischer Substanzen über den Blutstrom und Hormonen des endokrinischen Systems. Die Hypophyse ist dafür verantwortlich und diese empfängt die Anregungen  über Nerven-Impulse des Hypotalamus, der den gröβten Teil der Phänomene und physiologischen Automatismen regelt. Der ganze Mechanismus wirkt über die Nervenfasern, die vom Hirn ausgehen, das sie im Auftrag des Verstandes, unbesehen ob bewusst oder unbewusst, befehligt. Derart erzeugt die Erhaltung, die Organisation und die Wiederherstellung des Organismus sind, was besonders für einen kranken Körper förderlich ist.

Psychologisch gesehen ist Selbstliebe vor allem Selbstbegegnung, Erlangung des Bewusstseins seiner selbst, Reife, Gleichgewicht.


Buch:„ Das Bewusste Wesen",  Krankheit und Heilung, Geistwesen: Joanna de Ângelis, psychographie: Divaldo Franco“



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