domingo, 2 de março de 2014

Theater: Die Legende von den Wundern der Liebe

Erzähler: - Vor einigen Tagen erst kam die Familie im Wald an, um sich dort niederzulassen.
Die sanften Winde des Frühlings brachten die Düfte der Blumen und Bäume mit sich den Gesang der Vögel und die tausend Stimmen der Natur, um die neuen Bewohner zu begrüßen.

Tiere: - liebe Freunde! Herzlichen Willkommen!!!

Blumen: - Schön, dass ihr hier angekommen seid!

Erzähler: - Es war ein Fest der Farbe und Freund, das sich überall zum Ausdruck brachte und durch die Lüfte tanzte.

(Tiere und Blumen tanzen)

Erzähler: - Verzückt priesen die Eltern an der Tür ihrer Hütte das Leben und dankten diesen schönen Ehrungen. Doch ihr einziger sechsjähriger Sohn blickte nur melancholisch in die Leere.

(Kind sitzt auf den Boden und schaut einem fixen Punkt im Raum an)

Erzähler: - In diesem Augenblick der Freude kam aus dem Wald, heiter lächelnd, ein Troll, den sich den Neuankömmlingen näherte.

Troll: - Hallo Familie! Darf ich vielleicht am teil von eurer Familien sein?

Erzähler: - Als sie ihn sahen, erschraken die Erwachsenen und verstießen ihn unter Beschimpfungen:

Mutter: - Was erdreistest du dich? 

Vater: - Das stimmt! Du bist so hässlich mit deinen großen Ohren und deiner Knollennase. Ein kleiner Nichtsnutz mit einem borstigen Schwanz! Was für einen ärgerlich Jungen.

Troll: (lächeln) - Ich bin ein freundlicher Troll und möchte nützlich sein. Ich weiß, was es heißt, zu lieben – aber niemand liebt mich. Bitte, lass mich herein und bei euch bleiben. Ich lebe so allein.“

Erzähler: - Mit Bitterkeit forderten die Eltern, dass er sie nicht mehr belästige und sich sofort davonmache.

Mutter und Vater: - Verschwinde, schrecklicher Troll!!!

Erzähler: - Da richtete der Troll seinen Blick auf den melancholischen Jungen, schaute ihn voll Mitgefühl an und lächelte ihm zu. Für einen Moment reagierte das Kind nicht, doch bald darauf errötete es und erwiderte das Lächeln. 

(Kind lächelt den Troll an und nimmt ihn an der Hand)

Erzähler: - Von da an kehrte der Troll jeden Tag zurück und spielte mit dem Kind. Sehr zum Missfallen der Eltern, die ihn nur tolerierten, weil sie eine sanfte Veränderung auf dem blassen und traurigen Gesicht ihres kleinen Sohnes bemerkten. Er lächelte nun und sprach, rannte und sang die Lieder, die der Troll ihn lehrte.

Kind: - Schau her Mami! Ich habe bei meinem neuen Freund eine kleine Musik gelernt. Es ist so:

- "Doce é sentir em meu coracão... humildemente, vai nascendo amor. Doce é entender que eu não sou mais só..."

Erzähler: Der neue Freund erzählte ihm von dem Zauber des Waldes, von den Tieren, dem Wasser, den Winden, den Bäumen und Blättern, den Blumen und Früchten. Er stellte ihm die Fenn vor, die Elfen, Kobolde und Gnome…

(Tiere und Blumen mit dem Kind und Troll spielen. Alle machen eine Kreis und den Troll sitzt in der Mitte. Während der Erzähler die Geschichte erzählt, nimmt der Troll die Nase, Schwanz, Ohren und schließlich die hässliche Maske ab.)

Erzähler: - So wie die Tage vergingen, schrumpfte der borstige Schwantz des Trolls, seine riesigen Ohren und die enorme Nase verschwanden. Er nahm eine anmutige Gestalt an und verwandelte sich letztendlich in einen hübschen Jüngling, der bald zur Familie gehörte.

(Der Troll und das Kind gehen weg von der Kreis und umarmen ihre Eltern. Die Tiere, die Blumen und Bäume bleiben hinten und schauen die Szene an)

Erzähler: - Der gegenseitige Liebe zwischen dem Troll und dem Kind bewirkten die Wunder, dass das Kind fröhlich und der Troll ein schöner und glücklicher Jüngling wurde.


Text basiert auf dem Buch „Die Legende von den Wundern der Liebe“ 
Selma Lagerlöf (Geistwesen) – Psychographie: Divaldo P. Franco
Anpassung: DIJ – GEEAK Vorarlberg 



Musik: Irmão Sol, irmã Lua  
(Portugiesisch)

"Doce é sentir, em meu coração,
humildemente, vai nascendo Amor...
Doce é saber não estou sozinho,
sou uma parte dessa imensa Vida,
que generosa, reluz em torno a mim...
Imenso Dom, do Teu Amor sem fim...

O Céu nos destes e as Estrelas claras,
Nosso Irmão Sol, nossa Irmã a Lua,
Nossa Mãe Terra com frutos, campos, flores,
O Fogo e o Vento, o Ar e a Água pura:
Fonte de Vida de tua criatura,
Imenso Dom do teu amor sem fim
Imenso Dom do teu amor sem fim!"

Vom Film "Irmão Sol, Irmã Lua" ("Bruder Sonne, Schwester Mond")