domingo, 17 de março de 2013


Errungenschaften und  Verantwortlichkeiten


Kinder meiner Seele:

Jesus, unvergleichlicher Freund unseres Lebens, segne uns.

Nachdem Konstantin die Schlacht bei den Milvischen Brücken über den Tiber nah bei Rom gewonnen hatte – wie er uns versicherte wurde er von Psychismus Jesus inspiriert – konnte das aufkommende Christentum einer neuen Zeit entgegen sehen. Am 13. Juni 313 folgte das `Toleranzedikt von Mailand´, wonach Kaiser Konstantin die Verkündung der Botschaft im ganzen Römischen Reich erlaubte.




Die Märtyrer ebneten den Weg zur Freiheit, was einen grossen Sieg bedeutete. Aber zur gleichen Zeit kündeten sich für jeden, der das reine Evangelium unseres unvergleichbaren „Freundes der Leidenden“ leben wollte, grosse Schwierigkeiten an.

Allmählich wurde aus der „Lehre der Verfolgten“ eine undankbare „Politik der Verfolgung“.

Die den Göttern gewidmeten ehemaligen Heiligtümer wurden verschönert zur Ehre  Jenem, der nicht einmal einen Stein besass um sein Haupt darauf zu legen, obgleich  die Vögel ihre Nester hatten und die wilden Tiere ihre Höhlen. 

Danach verbindet sich die „Lehre der Liebe“ mit der vergänglichen Macht einer willkürlichen irdischen Politik und nimmt Platz  auf dem Thron, der mit bösartigen und unvernünftigen Regierenden besetzt ist. 

Anschliessen kamen Meinungsverschiedenheiten auf die, als Ketzerei bezeichnet wurden. Die Dissidenten wurden in Ketten gelegt und ihre Meinung im Feuer erstickt, denn sie mussten um jeden Preis zum Schweigen gebracht werden. Die Häresie erreichte ihren Höhepunkt als Kaiser Justinian im Jahr 553 am zweiten ökumenischen Konzil in Konstantinopel die Lehrsätze Origenes als Irrlehren hinstellte. In seinem Wahn hat der Kaiser die Botschaft der Wiedergeburt, die der Nachweis göttlicher Gerechtigkeit ist, zum Verstummen gebracht. Später kamen die bedauernswerten Kreuzzüge hinzu, was nur noch von der heiligen Inquisition übertroffen wurde. Die Finsternis beherrschte von nun an das Denken der Menschheit auf Erden.  

Mit Martin Luther konnte wieder auf ein hergestelltes Evangelium, befreit vom theologischen Zwang seiner fanatischen und leidenschaftlichen Fürsprecher, gehofft werden. 

Dies war der erste grosse Schritt, der den Spiritismus einleitete. Die vermeintliche Stille der Gräber wurde durchbrochen und die Unsterblichen begannen die glorreiche Hymne des Fortbestehens des Lebens zu singen, die Liebe und die Nächstenliebe zu loben und sie versuchten die unverwechselbare Schönheit der Worte Jesus auferstehen zu lassen.

Es fehlten weder die Verfolgungen noch  die Beschimpfungen, das Gefängnis und der Scheiterhaufen des Bösen. All das, damit heute die Spiritisten weltweit das Lied der errungenen Freiheit ertönen lassen können. Freiheit, die sie Schritt für Schritt unter Tränen und schrecklichem Leid, verursacht durch unbeschreiblich mangelndem Verständnis, errungen haben als sie für ihren Glauben Zeugnis ablegten. 
Gewiss, geliebte Kinder, gehörten viele von euch zu Denen, die an der Seite Konstantins dazu beigetragen haben,  dass die Lehre Jesus im römischen Reich zugelassen wurde.

Heute gelingt es euch diese grosse Leistung von damals zu wiederholen: dass das Evangelium, jetzt dank dem Spiritismus in seiner Erlösung bringenden Sicht in vielen Teilen der Welt akzeptiert wird. Indessen, wenn es auch ein Sieg ist, was es zweifellos ist, so birgt dieser Sieg die grosse Gefahr, dass er als Instrument benutzt wird um der Menschen Gewissen zu beherrschen, um eigenmächtig zu handeln oder um Führerschaft zu missbrauchen.  


Aber seid vorsichtig! Vereinigt euch, seid im Ideal der Wahrheit geeint. Bleibt dem Spiritismus treu und verbunden, denn er ist der Boden, worauf ihr den Tempel der universellen Brüderlichkeit errichten werdet.

Seid tolerant, jedoch ohne euch an Fehlverhalten mitschuldig zu machen. Arbeitet an der Verbreitung der Wahrheit, und bemüht euch nicht um weltliche Siege.

Seid solidarisch mit Allem und mit Allen. Lasst euch nicht von Fehlern, Verbrechen und Täuschungen beirren, denn dies würde bedeuten, dass Jesus in eurem Leben nicht anwesend ist.  Wir aber, bauen für die Zukunft.


Wir sind die, die euch vorausgegangen und spiritistische Geister geworden sind, und bei dieser schweren Aufgabe an eurer Seite stehen.

Die Schwierigkeiten, die euren Weg kennzeichnen sind uns bekannt. Auch die unseligen Einflüsse, die aus der Vergangenheit eines Jeden stammen, sind uns bewusst ebenso wie die Einflüsse der Feinde des Guten. Vergesst aber nicht, wachsam zu sein und zu beten.


Christus, der erhabene Kapitän, steht auf der Kommandobrücke des irdischen Bootes und wacht darüber. Er zählt auf euch als seine Mitarbeiter, damit Seine Botschaft der Liebe und des Friedens, der Weisheit und der Befreiung weder verwechselt wird mit den falschen und verlogenen Vorstellung der Wahrheiten der Welt noch mit dem Ruhm und Eitelkeiten, die die Sonne der Wahrheit, die freudig den neuen Tag begrüsst, zum Schmelzen bringt.  

Jeder errungener Sieg bedeutet auch mehr Verantwortlichkeit.

Jeder Schritt erweitert die Grenzen des Dienens, und verlangt von euch mehr Hingabe und Opferbereitschaft.

Einigt euch und liebet einander!

Diese Tage des Lichtes lassen eine neue Ära der immerwährenden Helligkeit für die ganze Welt erstrahlen.


Geht also hin, Freunde meiner Seele, Kinder meines Herzens, und nehmet Jesus mit euch in die Welt und seid glücklich, auch wenn euch Unverständnis entgegen gebracht wird, ihr verleumdet werdet oder leiden müsst, denn das  Reich ist noch nicht von dieser Welt. Um es zu erobern, müsst ihr über die Welt und ihre Leidenschaften triumphieren.

Dies ist unsere Botschaft im Namen der Mentoren der verschiedenen Länder die hier versammelt sind. Sie bedienen sich dazu des demütigen und väterlichen Dieners und steter Freundes, Bezerra.


(Das Medium Divaldo Pereira Franco erhielt diese Durchsage anlässlich der 12. Versammlung des CEI-Internationalen Spiritistischen Rates in Cartagena das Indias, in Kolumbien am 14. Oktober 2007, die am Schluss des 5. Weltkongress der Spiritisten statt gefunden hat.)


 Tradução: Edith Burkhard.


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